Am Samstag, den 25. April 2026, fand in Graßnitz (Marktgemeinde Aflenz) eine realitätsnahe Nachstellung des historischen Großbrandes aus dem Jahr 1926 im Dorf Draiach durch.
Das Übungsszenario basierte auf einem tatsächlichen Ereignis: Im östlich von Aflenz gelegenen Dorf Draiach, etwa eine halbe Gehstunde entfernt, brach damals am Vormittag in einer Scheune ein Brand aus. Als Ursache wurde ein achtjähriger Bub festgestellt, der mit Zündhölzern spielte und so das Feuer auslöste. Durch den herrschenden orkanartigen Wind breitete sich der Brand rasend schnell aus. Innerhalb kürzester Zeit griffen die Flammen auf das gesamte Dorf über. Von den zahlreichen Gebäuden konnten lediglich zwei Objekte gerettet werden, während rund 30 Gebäude den Flammen zum Opfer fielen. Es entstand ein enormer Sachschaden.
Wie im historischen Vorbild wurden im Zuge der Übung mehrere Feuerwehren alarmiert. Am angenommenen Brandplatz trafen Einsatzkräfte aus Graßnitz, Turnau, Thörl, Aflenz, Etmißl sowie aus St. Ilgen zur Unterstützung an.
Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit mehrerer Wehren zu trainieren sowie die Einsatzkoordination bei Großschadensereignissen zu optimieren. Die Übung verlief erfolgreich und zeigte eindrucksvoll die Schlagkraft und Einsatzbereitschaft der beteiligten Feuerwehren.
Die Freiwillige Feuerwehr St. Ilgen war bei dieser Übung mit ihrem KLF-A und 6 Mann vertreten.







